Passivhaus

Im Neubaugebiet Lampertheim „Rosenstock III" entsteht das erste Passivhaus. Die Alternative im Wohnungsbau zu steigenden Heizkosten!

Unabhängigkeit heißt sich von der Abhängigkeit anderer zu lösen. Das Passivhaus oder die Weiterführung ins Nullenergiehaus bzw. Plusenergiehaus ist die Antwort auf die gestiegenen Heizkosten im Bereich Wohngebäude und Nichtwohngebäude.

Wer heutzutage an den Neubau eines Wohnhauses denkt, sollte sich mit dem Thema Passivhaus gewissenhaft auseinander setzten. Das Passivhaus ist die konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses.

Im Vergleich zum Niedrigenergiehaus benötigt ein Passivhaus 80 Prozent weniger Heizenergie. Umgerechnet in Heizöl kommt ein Passivhaus im Jahr mit weniger als 1,5 l pro Quadratmeter  aus. Bei einer Wohnfläche von 130 qm und einem Ölpreis von 1 Euro/Liter wäre dies eine monatliche Belastung von 16,25 € für den Heizwärmbedarf.

Unter einem Passivhaus wird in der Regel ein Gebäude mit einer Lüftungsanlage verstanden, welches so gut gedämmt ist, dass man auf ein Heiz- bzw. Klimatisierungssystem im herkömmlichen Sinne verzichten könnte. Diese Häuser werden „passiv" genannt, weil der größte Teil des Wärmebedarfs aus passiven Quellen gedeckt wird. Diese ergeben sich aus der Abwärme der im Gebäude befindlichen Personen, Elektrogeräten, Lichtquellen und den natürlichen Abläufen wie duschen, waschen und kochen.Die Abwärme wird fast vollständig zur Erwärmung der verschiedenen Wohnräume genutzt. Einen weiteren Energiegewinn entwickelt sich durch die Sonneneinstrahlung über die Fensterflächen. Das Ergebnis ist ein hoher Wohnkomfort (behagliche Temperatur sowohl im Winter als auch im Sommer), gekoppelt mit einem niedrigen Energieverbrauch (Wärmeverluste werden vermieden und freie Wärmegewinne optimiert). Der geringe Restwärmebedarf  kann grundsätzlich durch unterschiedliche Quellen bereitgestellt werden (z.B. Fernwärme, Pelletofen, thermische Solaranlage).

Checkliste für eine erfolgreiche Umsetzung des Passivhaus Standards:

  • Südorientierung und Verschattungsfreiheit des Grundstückes um die optimalen Solargewinne über die Fensterfläche bzw. der Hauptdachfläche (für thermische Solaranlage und Photovoltaik) zu gewährleisten.
  • Wärmeschutz der Fassade durch monolites Mauerwerk oder Wärmedämmverbundsystem in Verbindung mit Fensterelementen der Zulassung für Passivhaus
  • Luftdichtigkeit des Gebäudes
  • Kreuzstromwärmetauscher als Lüftungssystem
  • Erwärmung des Brauchwassers mit regenerativen Energien

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